Der Nachwuchs des Instrumentalvereins spielte im Musikraum auf dem Xylofon. Foto: Utz schäzle

Auszug aus der Heinsberger Zeitung vom 23.03.2018

Musikmachen ist Teamarbeit

Nachwuchs des Instrumentalvereins St. Marien zeigt in der Straetener Grundschule beim Frühstückskonzert „Ofenfrische Töne“, was er bereits gelernt hat – als Solist oder in der Gruppe

Von Utz Schäzle

Heinsberg-Straeten. Viele Besucher, Eltern, Großeltern und Geschwister waren in den Musikraum der Straetener Grundschule gekommen. Nicht nur, um ofenfrische Frühstücksbrötchen zu genießen, sondern auch, um zu hören, was der Nachwuchs des Instrumentalvereins St. Marien in der Ausbildung so alles gelernt hat. Die Besucher waren gespannt, die Kinder waren aufgeregt, der eine mehr, der andere weniger. Alleine, zu zweit, zu dritt oder in Gruppen spielten sie mit oder ohne Begleitung die erlernten und erarbeiteten Stücke vor.

Die Moderation hatten Eileen Krappen und Luisa Büskens übernommen.

Dass die Aufführung auch ein richtiges Solistenkonzert war, zeigten vor allem die etwas älteren Zöglinge mit durchaus sehr ansprechenden musikalischen Leistungen. Vor allem aber konnte man hautnah miterleben, wie sich beim Instrumentalverein St. Marien Straeten ein großes Team aus Musiklehrern und Vereinsmitgliedern um die Jugendausbildung kümmert und somit hervorragende Jugendarbeit leistet.

„Biene-Maja-Tanz“

Die Allerjüngsten, die Drei- bis Fünfjährigen aus der musikalischen Früherziehung, zeigten mit ihrer Ausbilderin Mona Beumers den „Biene-Maja-Tanz“. Die „Kindertraummusik“ wurde präsentiert von Henry Böhm, Johannes Brüggemann, Johanna Beumers, Maike Arnolds, Klara Johnen und Henning Damberg.

Mit schönem Ton auf dem Es-Altsaxophon eröffnete Lynn Brudermann den Reigen der Solistenvorträge. Moritz Heinrichs, ebenfalls Es-Altsaxophon, trug mit viel Gefühl vor und wurde wie seine Vorgängerin am Klavier begleitet. Franka Büskens konnte man als Solo-Tenorhornistin hören, beim zweiten Stück spielte sie mit CD-Begleitung. Hannes Beumers mit seiner Flöte zeigte, dass er mit sicherem Auftritt weitere Fortschritte gemacht hat. Die Klarinettistinnen und ihr Lehrer Peter Houben mit der Bassklarinette spielten vier Sätze aus dem Klarinetten-Quartett von Mendelssohn-Bart-holdy. Im perfekten Zusammenspiel mit Ausdruck und sauberer Intonation haben die fünf Nachwuchsbläserinnen alles, was man für ein Ensemblespiel mitbringen muss. Da ihr Lehrer an diesem Tag auch noch Geburtstag hatte, durfte ein kleines Ständchen nicht fehlen.

Gutes Flötenspiel

Nach einer Umbaupause durften dann die IVS-Starter mit ihrer Ausbilderin Monika Plum auf die Bühne. Vincent Keimes, Inken Arnolds, Emma Krückel, Sarah Plum, Amira Richter und Alina Plum zeigten beeindruckend, dass Musikmachen wirkliche Teamarbeit ist. Bastian Lenzen gehört mit seinem guten Flötenspiel auch schon zu den fortgeschritteneren Schülern, wobei Nicola Jansen und Hannah Heinrichs mit dem Es-Altsaxophon schon Könner sind.

Mit einem Stück des Ausbildungsorchesters unter der Leitung von Michael Knoben und dem von Lehrern und Jugendleitern gemeinsam gespielten Lied „Can You feel the Love Tonight“ ging das Frühstückskonzert „Ofenfrische Töne“ zu Ende.