Auszug aus der Heinsberger Zeitung vom 15.12.2018

„Musik im Advent“ erfreut Zuhörer

Instrumentalverein Straeten und die Fanfare St. Jozef Buchten begeistern beim Konzert in St. Mariä Rosenkranz

Von Anna Petra Thomas

Heinsberg-Straeten Der Instrumentalverein Straeten bestritt sein Konzert „Musik zum Advent“ dieses Mal nicht allein, sondern hatte sich Gäste eingeladen in die Kirche St. Mariä Rosenkranz. Im zweiten Teil des Programms musizierte die Fanfare St. Jozef Buchten, die in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert.

Der Instrumentalverein unter der Leitung von Jan van Hulten begann mit „A Hymn for Band“ von Hugh M. Stuart, die einfach gemacht ist für eine Aufführung in einem Sakralbau. Es folgte die Inspiration von Jan de Haan, in der sich zwei Melodien über zehn Minuten lang anspruchsvoll duellierten.

Nach dem „Arioso“, arrangiert von Jacob de Haan, stieg beim vierten Stück ein weiterer Musiker auf das kleine Podest neben dem Dirigenten: der niederländische Akkordeonist Carlo Plaum. Die „3 Sketches“ von Norman Tailor wurden mit ihm zu einem großen Erlebnis, mehr noch sein zweiter Auftritt wenig später im Stück Csardas von Vittorio Monti (arr. Marc Reift). Aber auch die bekannte Melodie aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda (arr. Mario Bürkl) gefielen dem Publikum gut, ebenso das in die Zeit passende Stück „Let the Bells Ring“, arrangiert von Robert Buckley.

Nach einer kurzen Pause machte sich die Fanfare St. Jozef unter der Leitung von Ad Triepels an ihr musikalisches Werk, zum ersten Mal öffentlich zusammen mit ihrem neuen Dirigenten.

Von der Orgelbühne spielte Trompeter Mathijs Coolen gleich zu Beginn zum eher melancholischen Stück „Gresford, The Miners Mymn“ von Johann Johannson (arr. Jos Stoffels) ein beeindruckendes Solo. Es folgten „Aurora Borealis“ von Rossano Gallante und „Away in a Manger“ in einem Arrangement von Peter Graham mit einem Flügelhorn-Solo von Ilse Marx.

Echter Höhepunkt des Konzerts wurde die „Carmen Suite“ von Georges Bizet (arr. Jan Nellestijn). Quasi als Zugabe dazu und passend in die Zeit zogen die Musiker ihre Weihnachtsmann-Mützen auf und nahmen das Publikum richtig mit, denn sie wurden regelrecht „Crazy for Christmas“ (Bert Appermont) und ließen die Glocken erklingen in „Jingle Bells“ von Marty Paich und Jack Gold (arr. Hans van der Heide).

Schließlich durfte vor dem gemeinsamen Glühwein dann auch das gemeinsam gespielte „Tochter Zion“, begleitet vom Gesang der Kirchenbesucher, nicht fehlen.